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30 Jahre Kleefeld - 30 Stunden feiern

Feststimmung an der Schule Kleefeld: Am 28.-30. Juni wurde während sage und schreibe 30 Stunden gefeiert.

Zu den Höhepunkten gehörten die eingeladenen Bands. Besonders begeistert waren die Schüler von den bekannten Berner HipHop-Bands Hobbitz und Whodis. Mit unglaublich vielen Silben pro Minute und heftig-fettem Beat prasselte der Mundard-Rap auf das jugendliche Publikum herunter. Zwar waren die Texte akustisch nicht immer gut verständlich, aber ab und zu blitzte des Wort Kleefeld aus dem rhythmischen Wortschwall heraus und die Schüler bemerkten nicht ohne Stolz, dass sie zum Thema des Liedes wurden. Eindrucksvoll war, wie die Bands ihr Publikum mit Gesang und Mimik in die Musik einbezogen. Viele ältere Festbesucher waren nach dem provokativen und hitzigen HipHop-Sound aber sicher froh, als die etwas sanfteren Klänge der Schülerband und der Sensaphons erklangen.

HipHop
Moon und Schüler/-innenband

Berg- und Talbahn

Dazu gab es weitere Attraktionen: Die Haushohe Kletterwand, welche die Schüler bezwangen. Gleich daneben brausten sie auf einer kleienen Berg-und-Tal-Bahn quer über den Pausenplatz. Die meisten besuchten auch einen kleinen geheimnisvollen Raum, in dem man mit Tennisbällen auf Büchsen warf. Nicht nur hier, sondern auch anderswo winkten tolle Preise. So zum Beispiel bei der von Barbara Linder gekonnt animierten und moderierten Miss- und Mr.-Kleefeld-Wahl, bei der Tombola, beim Künstlerwettbewerb und beim Fotowettbewerb, wo man aktuelle Fotos von Lehrerinnen und Lehrern Fotos aus ihrer Kindheit zuordnen durfte. Das Singzimmer wurde zur Disco für Kids und - am späteren Abend - zur Disco für Oldies umfunktioniert. Die Ehemaligen konnten bei der Ausstellung mit etwas Glück ein altes Klassenfoto mit ihrem Bild als Schüler fi

Kletterwand und Büchsenstand
Hau den Lukas

Multikulturelle Gerichte

Nicht zu vergessen aber auch die hervorragende Küche: An verschiedenen Orten wurden leckere, multikulturelle Gerichte, aber auch Hausmanns- und Grillkost angeboten. Den Durst löschte man am stilvollsten im Velokeller, der für 30 Stunden in neuem Glanz erstrahlte.

Viele Freiwillige

Bei solchen Festen muss es Freiwillige geben, die bereit sind, kostenlos zu arbeiten. Solche Freiwillige sind heutzutage rar geworden. Nicht so im Kleefeld! Hier arbeitete ein buntes Gemisch aus Schülern, Lehrkräften, Mitgliedern der Schulkommission, Mitgliedern des Elternrats einträchtig und wie besessen für das grösste und wohl auch grossartigste Schulfest, das es an der Schule Kleefeld je gab. Die Schule hat für einmal gemerkt, wie es wäre, wenn alle Gruppierungen, die in irgendeiner Form an der Schule partizipieren, am gleichen Strick ziehen würden. Allen voran natürlich das Organisationskomitee: Barbara Linder, Romano Hunger und Jürg Hänni. Trotz all den finanziellen und oft auch personellen Schwierigkeiten haben sie ihre Idee von einem wirklich phantastischen Schulfest 30 Stunden lang erfolgreich in die Wirklichkeit umgesetzt. Herzliche Gratulation!